Englisch-Korrekturlesen ist das Korrektorat und Lektorat von englischsprachigen Texten. Wenn Sie Ihren Text durch einen Lektor prüfen lassen, haben Sie anschließend Gewissheit, dass Ihr Dokument professionellen Anforderungen entspricht und von der Zielgruppe auch richtig verstanden wird. Insbesondere bei KI-generierten oder -übersetzten Texten stellt ein professionelles Lektorat sicher, dass das Ergebnis von einheitlicher Qualität ist und natürlich klingt, während Probleme im Ausgangstext, die in der Übersetzung reproduziert oder durch sie verstärkt werden, behoben werden.

Welche Arten von Korrekturlesen gibt es?

Es gibt drei Hauptformen des Korrekturlesens für einen englischsprachigen Text.

Ein Korrektorat prüft auf Fehler in der Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. In einem PDF-Dokument werden auch Worttrennungen und Zeilen- und Seitenumbrüche sowie die Seitenzahlen geprüft, und geschaut, ob Überschriften an der richtigen Stelle stehen. Ein Korrektorat ist die abschließende Prüfung vor einer Veröffentlichung, um nach Lektorat und Layout letzte Fehler zu erkennen. Beim Korrektorat wird davon ausgegangen, dass der Text bereits einer gründlichen (menschlichen) Prüfung unterzogen wurde.

Die vielleicht häufigste Form des Korrekturlesens ist das Lektorat. Neben der Korrektur von Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehlern werden auch stilistische Verbesserungen vorgenommen. Stil, Satzstruktur, Tonfall und Verständlichkeit werden kritisch betrachtet. Ziel ist ein klarer, flüssig zu lesender Text, der natürlich klingt und zur Zielgruppe passt. Für ein Lektorat sind menschengemachte wie KI-generierte Texte geeignet.  

Für maschinelle (KI-) Übersetzungen ist jedoch ein Post-Editing empfehlenswert. Hier wird die englische Übersetzung mit dem deutschen Ursprungstext verglichen und nachbearbeitet. Post-Editing zielt einerseits auf die stilistische Verbesserung der Übersetzung, damit diese in Stil und Tonfall dem Original entspricht. Darüber hinaus wird hier sichergestellt, dass die Übersetzung korrekt ist, d.h. Bedeutungen richtig interpretiert und Inhalte nicht verändert wurden, und auch Fachausdrücke korrekt und einheitlich verwendet werden. Lesen Sie mehr über Post-Editing hier: Post-Editing maschineller Übersetzungen (DeepL und Co.) 

Wie funktioniert es?

Das bevorzugte Dokumentenformat ist Microsoft Word, aber auch andere Office-Formate (Excel, PowerPoint), sowie Google Docs, OpenOffice-Dokumente und PDF werden von mir korrigiert. In Word verwende ich die Überarbeitungsfunktion, um Änderungen nachzuverfolgen. Die Kommentarfunktion nutze ich für zusätzliche Anmerkungen und Hinweise, wenn eine Korrektur eine Erläuterung erfordert oder wenn etwas unklar ist. Unten können Sie ein Beispiel für ein korrigiertes Dokument herunterladen. Manche Texte erfordern nicht so viele Korrekturen – andere hingegen mehr.

Beispieltext herunterladen

Wie viel kostet ein englisches Lektorat?

Ich arbeite selbständig und nicht für eine Agentur. Daher kann ich günstiger kalkulieren als die meisten meiner Wettbewerber, wo meist nicht nur der Lektor, sondern auch die Agentur an einem Auftrag verdienen möchten. Ich biete auch studentenfreundliche Preise für die Korrektur von Abschlussarbeiten an.

Bitte verwenden Sie das Kontaktformular zur Übermittlung Ihres Dokuments (oder einiger Beispielseiten). Sie erhalten von mir so schnell wie möglich ein individuelles Angebot.

Sollte der Korrekturleser Muttersprachler sein?

Auf jeden Fall. Nur ein Muttersprachler kann beurteilen, ob eine Formulierung natürlich klingt. Da aber viele Menschen sogar in ihrer eigenen Muttersprache Fehler machen, braucht man als Muttersprachler zum Korrekturlesen außerdem einen scharfen Blick für Fehler, sichere Kenntnis der Grammatik in Theorie und Praxis, sowie langjährige Erfahrung bei der Korrektur von Texten. Selbst Muttersprachler geben ihre wichtigen Texte zum Korrekturleser.

Doch damit nicht genug. Der Korrekturleser sollte auch die deutsche Sprache, die Muttersprache des Verfassers, gut beherrschen. Nur so kann er alle Fehler aufspüren, die deutschen Muttersprachlern typischerweise im Englischen unterlaufen. Dazu gehören etwa die falsche Verwendung der Zeitformen, unterschiedliche Verwendung einer Reihe wichtiger Verben, sowie die große Zahl sogenannter “falscher Freunde” zwischen den beiden Sprachen (Wikipedia listet über 650 dieser Fehlerquellen auf).